Flieder

Ist seltsam.
Ich kenn` Dich.
Eigentlich gar nicht.
Wie auf `ner Wiese
ein Grashalm.

Der für sich allein ist.
So Selten.
Stand noch nie mit Zeit dort.
Wie es anfühlt? Weiß nicht.
Dieser lichte Ort.
Ein Orakel.
Was wohl wird gelten?

Gesetze? Aus anderer Zeit!
Wo Gedanken sich treffen.
Und Seelen. Und kläffen..
Lautlose Lieder
von Hass und Neid.

Hier? Niemals. Zu keinem Blick.
Nichts, das ist, wie es nie war.
Versprechen,
die Dir tragen immerdar.
Mein Herz.
Im Tau am Morgen gepflückt.

Von seidenen Wesen.
Göttern vielleicht.
Verbunden in Zeit.
Verbunden im Raum.
Auf dieser Wiese.
Alles ein Traum?
Zu sehen. Zu spüren.
Ewig nicht reicht.

Deine Augen zu beschreiben.
Vielleicht Universum?
Unendlichkeit?
In Deinem Sehen.
Nie und nie bestreit
ich zu lieben. Diesen Blick.
Zu tausend Geigen.

In Liedern von Güte. Von Leben.
Wenn es nur bliebe.
Endlos mein Glück.
Endlos von Liebe.
Meine Seele würd` ich geben.

Uns treffen? Wieder?
Kein Wort könnte brechen.
Dieses Gefühl.
Dieses Versprechen.
Du mein purpurner Flieder.

Martin Bücherl

Eine Antwort

  1. MoinMoin Martin,

    Bloggen ist toll. Heute Morgen warf ich einen Blick auf Deine Lyrik, Deine Website, Deine Philosophie der Liebe.

    Im Rausch der letzten Stunden, auf der Suche nach neuen Freunden. Meine Göttin sitzt in der Schule; die Zeit der Tabus sind vorbei. Ein Hauch von Seelenverwandschaft.

    Unabhängig davon: Deine Lyrik hat es in sich. Ich schaue gerne wieder vorbei. Ein Kobold wartet auf mich.

    Liebe Grüße
    Burcado Ajad

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